Beim statischen Routing legt der zuständige Administrator die Einträge in die Routing-Tabelle selbst von Hand an. Er hat damit die volle Kontrolle, dafür je nach Netz aber auch viel Aufwand. Deswegen bietet sich statisches Routing auch nur in kleineren Netzen oder bei Spezialfällen an.

Eine Routing-Tabelle besteht in ihrer minimalen Form aus insgesamt vier Einträgen. Darunter befinden sich das Zielnetz, die Subnetmaske, das Gateway und die Schnittstelle (Ausgangsport). Zu beachten ist dabei, dass ein Router immer nur Kenntnis bis zum nächsten Router hat.

Wie auch jede Workstation, kann auch ein Router eine Default-Route besitzen, also ein Gateway an das alle Pakete geschickt werden, wenn in der Routing-Tabelle keine explizite Route hinterlegt ist. Die Default-Route besitzt als Ziel-Netz die Adresse 0.0.0.0 und auch als Subnetz-Maske die 0.0.0.0