Netzwerktechnik und Hausautomation, ein Paar das nicht besser zusammenpassen könnte und schon bald eine immer wichtigere Rolle in unserem Leben spielen wird. An mancher Stelle findet man diese Kombination schon heute in unseren Wohnung und Häusern vor, man muss nur genauer hinschauen. Oft ist das „Smart Home“ nämlich unsichtbar. Zumindestens im Fall von Heizkörperthermostate, denen man ja sonst keinen Blick würdigt. Tatsächlich sind heutige elektronische Heizkörperthermostate ein Wunder der Technik und sind unter anderem programmierbar, sodass sie von ganz alleine die Heizung auf oder zu drehen. Damit spart man einiges an Heizkosten, bis zu 30% laut einigen Herstellern. Generell kommen elektronische Heizkörperthermostate auch ohne Netzwerktechnik aus, höherklassige Geräte können per Funk oder WLAN-Verbindung aber die Bedienung der Thermostate noch einmal ein Stück komfortabler machen.

So findet man beispielsweise das Eurotronic 700100406 Comet DECT Heizkörperthermostat für AVM FRITZ!Box. Hier ist der Name Programm, dank dem Funkstandard Digital Enhanced Cordless Telecommunications (DECT) kann das Heizkörperthermostat, wie ein Funktelefon auch, mit dem Router, in diesem Fall der AVM FRITZ!Box kommunizieren. Die Installation ist dabei relativ simpel, einfach das alte manuelle Heizkörperthermostat von der Heizung wegmachen und das neue hinmachen, ein Techniker muss dafür wirklich nicht gerufen werden. Im Fall des Eurotronic 700100406 Comet DECT kann man nach der physischen Installation nun eine Programmierung über die FritzBox! anstoßen. Dafür sucht man unter dem Heimnetz-Menüpunkt im Bereich Smart Home nach neuen Geräten. Funktioniert alles so wie es soll, dann buchen sich die Thermostate dort direkt ein und können nun über die FRITZ!Box konfiguriert werden (eine manuelle Konfiguration direkt am Gerät ist natürlich weiterhin möglich). Eingestellt werden kann nun, welche Temperatur man zur welchen Zeit haben möchte. Wenn man arbeiten ist, stellt man die Temperatur niedriger ein und spart so Heizkosten. Kurz bevor man wieder nach Hause kommt, soll die Heizung dann wieder heizen, sodass man es schön warm hat. Während des Schlafens dann wieder runter und kurz vor dem Aufstehen wieder hoch. Voila, so einfach ist das ganze. Die Heizkörperthermostate kommunizieren dabei regelmäßig mit der Fritz!Box, sodass man via Browser oder App beispielsweise jederzeit die Temperatur ablesen kann, selbst wenn man nicht Zuhause ist.


Nur positiv ist dieses intelligente Heizen natürlich auch nicht. Ich sehe hier vor allem Sicherheitsprobleme, wenn die Thermostate per Funk oder gar per WLAN erreichbar sind. Mir ist zwar jetzt noch kein Fall untergekommen, wo das wirklich ein Problem war, aber man hat in letzter Zeit immer wieder von fahrlässig programmierten Firmwares gelesen, für die die Hersteller trotz Kenntnis von sicherheitsrelevanten Aspekten der Firmware, nicht oder nur sehr langsam reagiert haben. Natürlich wäre die Auswirkung im Falle eines Heizkörperthermostats erst einmal nur gering. Denn was könnte der Angreifer schon machen? Die Temperatur verstellen, also entweder zu sehr oder zu wenig heizen. Letzteres wäre im Winter ein großes Problem, da eine Wohnung oder Haus komplett ohne Heizung doch schon erheblichen Schaden bekommen könnte. Denkbar wäre, dass man so den Eigentümer erpressen kann, wenn dieser im Urlaub ist. Das wäre aber meiner Meinung nach auch schon das Worst-Case Szenario in Falle von intelligenten Heizreglern. Da aber immer mehr Geräte aus dem Haushalt „intelligent“ und damit auch irgendwann ins lokale Netzwerk und/oder Internet gelangen, wird man sich mit dieser Frage generell noch intensiver auseinander setzen müssen.

Ich hoffe ich konnte an diesem konkreten Beispiel schon einmal einen kleinen Einblick über die Thematik Netzwerktechnik und Hausautomation geben. Wer sich jetzt noch intensiver mit elektrischen Heizkörperthermostaten auseinandersetzen möchte, der kann sich unter heizkoerperthermostat-test.com informieren. Hier bekommt man allerlei Wissenswertes rund um Heizkörperthermostate, insbesondere auch über Funk-Heizkörperthermostate. Neben Tests und Vorstellungen einzelner Modelle, findet man dort auch einige Hintergrundinformationen zum Thema. Generell möchte ich mich aber auch hier noch einmal mit einem oder mehreren Beiträgen zu diesem Thema widmen. Durch die Netzwerktechnik entfaltet das Smart Home erst seine ganze Wirkung und auch wenn sich die Technik bisher noch nicht so richtig durchsetzen konnte, bin ich fest davon überzeugt, dass wir Schritt-für-Schritt immer mehr intelligente Geräte in unseren Häusern vorfinden werden.